Beim Laufen, Radfahren oder unterwegs auf der Straße will man Musik hören und trotzdem Autos und Menschen wahrnehmen – offene Knochenleitung ist genau für solche Situationen gemacht. Die Shokz OpenRun Pro 2 ist das Flaggschiff der Sportlinie. Die Verkaufsargumente: DualPitch Dual-Treiber aus Knochen- und Luftleitung, OpenBass 2.0, KI-Telefonie-Rauschunterdrückung + windresistente Doppelmikrofone, offiziell 12 Stunden Akkulaufzeit und USB-C-Schnellladung, Schutzart IP55.
Wir haben die Farbvariante Lava-Orange erhalten; auf der Retail-Verpackung steht OpenRun Pro 2s, außerdem sind Eliud Kipchoges Signatur und Dolby AUDIO aufgedruckt – also die limitierte Kollaborations-Optik aus der offiziellen Farbpalette.

Produktspezifikationen
- Produkt: Shokz OpenRun Pro 2 Profi-Sportkopfhörer (offizielle Modellnummer S820; auf diesem Gerät steht neben der Ladeklappe S822636)
- Akustik: DualPitchTM Knochenleitung (Mitten/Höhen) + Luftleitung (Bass); OpenBassTM 2.0; DirectPitchTM gerichtetes Schallfeld
- Bass-Treiber: laut Hersteller maßgefertigte ringförmige 18 mm × 11 mm Membran, nach hinten abstrahlende Konstruktion
- Telefonie: KI-Telefonie-Rauschunterdrückung + windresistente Doppelmikrofone (offiziell: durchschnittlich ca. 29 dB besseres SNR, entspricht ca. 96,5 % weniger Umgebungsgeräusche)
- Design: offen, kein Verschluss des Gehörgangs; Umgebungsgeräusche in Echtzeit hörbar
- Bluetooth: 5.3; Reichweite ca. 10 Meter
- Akkulaufzeit: Musik bis zu 12 Stunden (offizielles Labor: 75 % Lautstärke, SBC, Standardeinstellungen); Standby ca. 10 Tage; vollständige Ladung ca. 1 Stunde
- Schnellladung: 5 Minuten laden für ca. 150 Minuten Nutzung
- Laden: USB-C (wasser- und staubdichte Ladeklappe; laut Hersteller erfüllt der Anschluss zusätzlich IPX7)
- Schutz: IP55 staub- und schweißgeschützt; doppeltes Netzgewebe
- App: eigene Shokz App; Preset-Soundeffekte + eigene Klangprofile; Verbindung mit zwei Geräten
- Material: Silikon + Titanlegierung
- Gewicht: 30,3 ± 0,5 g
- Farben: Lava-Orange, Sandstein-Schwarz, Gletscher-Silber, limitierte Eliud-Kipchoge-Kollaboration u. a. (Testgerät: Lava-Orange/Kollaborationsverpackung)
- Garantie: 1 Jahr
- Preis in Hongkong: ca. HK$1,599
Auspacken: Hartschalentasche mit Reißverschluss und USB-C-Kabel
Nach dem Abziehen des Pappschubers kommt ein schwarzes, ovales Etui mit Reißverschluss zum Vorschein, auf dem SHOKZ eingeprägt ist. Beim Öffnen zeigt sich auf der einen Seite eine graue Velourabdeckung, auf der anderen eine schwarze Formschale, in der die Kopfhörer liegen; in der mittleren Vertiefung der Schale steckt das aufgerollte schwarze USB-C-Kabel, und in die Schale ist „OpenRun Pro 2 S“ eingeprägt. Anders als bei der Vorgängergeneration, die ein spezielles Magnetladekabel benötigte, liegt jetzt ein Standard-USB-C-Kabel bei – man kann also dasselbe Kabel wie fürs Smartphone verwenden.



Gehäuse: cremeweiße Ohrbügel, oranges Nackenband, bronzefarbene Dual-Treiber-Fenster
Die Form folgt weiterhin dem Shokz-Klassiker aus Nackenband + Ohrbügeln. Bei unserem Exemplar ist das Nackenband lava-orange, Ohrbügel und hinteres Gehäuse sind cremeweiß, und der Treiberrahmen an der zum Gesicht zeigenden Seite ist bronzefarben. Vorne am Treiber sitzt ein rechteckiger Metallrahmen mit einem feinen orange-roten Netz in der Mitte – das entspricht der Austrittsöffnung der Luftleitung, die im offiziellen DualPitch für die tiefen Frequenzen zuständig ist; darunter befindet sich noch ein runder Netzbereich. Durch das offene Design bleibt der Gehörgang völlig frei, sodass man beim Gehen und Laufen die Umgebung weiterhin hört.




An der Seite steht SHOKZ in Orange; bei der Kollaborationsversion sind neben dem Ohrbügel die roten Buchstaben EK und eine kleine blaue LED zu sehen. Beim Tragen verlaufen die Ohrbügel über die Ohrmuschel, die Treiber sitzen vor dem Ohr auf dem Jochbein, das Nackenband liegt hinter dem Hinterkopf und lässt zum Nacken hin etwas Luft – auf dem Foto ist die Außenseite des linken Ohrs zu sehen.



Tasten und Laden: Lautstärke regeln, wasserdichte USB-C-Abdeckung
Unten am rechten Modul sitzen zwei physische Tasten: ein längliches „-“ und ein „+“ mit Power-Symbol. Dahinter befindet sich eine cremeweiße Silikonabdeckung, unter der sich der USB-C-Anschluss verbirgt; geschlossen verdeckt sie den Port. Der Hersteller gibt IP55 für das Gehäuse an, zusätzlich gibt es eine wasser- und staubdichte Abdeckung für die Ladebuchse mit IPX7-Schutz. Auf dem Foto mit geöffneter Abdeckung ist außerdem die Zeichenfolge S822636 aufgedruckt. Außen am linken Treiber sitzt ein oranger, rechteckiger Multifunktionstaster für Wiedergabe und Anrufe.


DualPitch, App und offizielle Akkuwerte
Laut Hersteller übernimmt beim DualPitch die Knochenleitung die Mitten und Höhen und die Luftleitung den Bass, während eine digitale Frequenzweiche beide ihren Teil erledigen lässt; OpenBass 2.0 passt den EQ per DRC dynamisch an die Lautstärke an. Das gerichtete DirectPitch-Schallfeld ist die eigene Technologie, die beim offenen Design den Schallaustritt nach außen reduziert. Für die Telefonie werden KI-Rauschunterdrückung + windresistente Doppelmikrofone angegeben, und im Labor entspricht das rund 96,5 % weniger Umgebungsgeräuschen – das ist ein umgerechneter SNR-Wert fürs Telefonieren und nicht mit der Musik-Isolation gleichzusetzen.
Für die Akkulaufzeit werden maximal 12 Stunden Musik angegeben – rund 20 % mehr als beim Vorgänger OpenRun Pro – sowie ca. 10 Tage Standby; 5 Minuten Schnellladung reichen für rund 150 Minuten. Die Laborbedingungen sind 75 % Lautstärke, SBC und Standardfunktionen; in der Praxis variiert das je nach Lautstärke und Gerät. Die Shokz App bietet Preset-Soundeffekte und eigene Modi und unterstützt die Verbindung mit zwei Geräten.
Unser Eindruck von diesen Sportkopfhörern
Die OpenRun Pro 2 ist klar positioniert: für alle, die Umgebungsgeräusche brauchen, lange trainieren und trotzdem einen besseren Bass als bei älterer Knochenleitung wollen. USB-C, die angegebenen 12 Stunden und DualPitch sind die technischen Upgrades dieser Generation. IP55 reicht für Schweiß und normalen Regen, ist aber nicht tauchtauglich – wer schwimmen will, sollte zu Modellen wie der OpenSwim greifen. Mit rund HK$1,599 in Hongkong liegt sie auf Flaggschiff-Niveau bei Sport-Knochenleitung; ob Brillenbügel oder Fahrradhelm die Ohrbügel stören, sollte man am besten ein paar Minuten selbst ausprobieren.
Vorteile
- Offenes Design: beim Laufen und Radfahren bleibt die Umgebung hörbar
- DualPitch mit Knochen- und Luftleitungs-Treibern; laut Hersteller wurden Bass und Details verbessert
- USB-C-Laden + Schnellladung; angeblich 12 Stunden Musik
- Physische Tasten lassen sich auch mit Handschuhen bzw. beim Laufen gut bedienen
- Ca. 30 g, Nackenband aus Titanlegierung, faltbar für die Aufbewahrung; Hartschalentasche mit Reißverschluss und Kabel im Lieferumfang
Nachteile
- IP55 bedeutet nicht, dass man sie eintauchen kann; zum Schwimmen braucht es ein anderes Modell
- Beim offenen Design muss man in lauter Umgebung lauter aufdrehen, was Akkulaufzeit und Schallaustritt nach außen beeinträchtigt
- Die Lautstärketasten sehen sich sehr ähnlich; mit Handschuhen sind sie nicht immer auf Anhieb zu unterscheiden
- Es gibt Standard- und Mini-Größen für den Kopfumfang; die falsche Größe beeinträchtigt den Halt; bei Übungen wie Bankdrücken im Fitnessstudio verrutscht das Nackenband leicht
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